Studenten
"HOMED - Studenten"
Du bist vielleicht der einzige aus deinem Freundeskreis der sich entschlossen hat, Medizin, Pharmazie oder Psychologie zu studieren oder die Ausbildung zum diplomierten Kranken- und Gesundheitspfleger zu machen? 
Du bist vielleicht neu in der „großen Stadt“, die zwar vieles zu bieten hat, in deren Anonymität man aber versinkt. Du hast vielleicht gerade mal deine Homosexualität entdeckt und beginnst sie auszuleben.
Du wirst von anderen immer nach deiner Freundin gefragt und traust dich nicht die Wahrheit auszusprechen?
Du weisst vielleicht nicht, wie du deine Homosexualität irgendwann mit deiner beruflichen Tätigkeit unter einen Hut bringen kannst?
....all dieses und vieles mehr kann Unwohlsein und Unsicherheit erzeugen und dich bei Studium behindern!
HOMED ermöglicht Erfahrungsaustausch, HOMED vermittelt Kontakt zu gleichgesinnten, HOMED ermöglicht Praktika und Famulaturen in freundschaftlicher Atmosphäre, HOMED unterstützt dich in Fällen von Diskriminierung!
...HOMED ist für dich da!
Und weil wir alle aus eigener Erfahrung wissen, dass aller Anfang schwer ist eine kleine Geschichte....
....mein ersten Schritte bei HOMED
Ich heiße Christian, bin 20 Jahre alt, und studiere im 5. Semester Medizin.
Ein Studienkollege hat mir von HOMED erzählt und mich an einem regnerischen Februartag ins „Cafe Berg“ zu einem der Treffen mitgenommen. Ein paar der Leute habe ich schon vom sehen gekannt, die anderen hat mir Horst vorgestellt. Es hat mir so gut gefallen, dass ich bereits kurz darauf HOMED-Mitglied geworden bin.
Im April bin ich dann gleich auf ein HOMED-Wochenende nach Reichenau an der Rax mitgefahren. Wie immer fanden dort Workshops zu „schwulenspezifischen“ Gesundheitsthemen statt, natürlich gab es aber auch ein Freizeitprogramm und eine Menge Spass.... 
Dabei hat Horst den jüngsten von uns, also den Studenten, angeboten bei ihm in der Praxis im Sommer zu famulieren.
Auf so ein tolles Angebot konnte ich natürlich nicht nein sagen und habe mich für August beworben!
Bevor es allerdings im August „so richtig los ging“, haben wir uns noch mal zuvor getroffen. Er hat mir die Ordination gezeigt und mich über die HIV-Therapie, Impfungen und die in der Praxis am häufigsten vorkommenden Erkrankungen, die ich später natürlich auch hautnah zu sehen bekommen habe, aufgeklärt. Bei der Gelegenheit machte er mich auch gleich mit dem EDV-System vertraut.
Am ersten Tag ging es schon um 7 Uhr in der Früh mit der Blutabnahme los. Zuerst habe ich nur zugesehen, aber schon bald ließ mich Horst selbst zur Tat schreiten...
Eine Woche später konnte ich dann schon alle Blutabnahmen alleine machen, wobei mir Horst mit Rat und Tat zur Seite stand....
Während der Sprechstunde durfte ich an seiner Seite sitzen und er nahm sich viel Zeit für mich, um mir bei jedem Patienten die wichtigsten Dinge zu erklären. Er war sehr geduldig, auch wenn ich mir so manches Fachwort nicht auf Anhieb gemerkt habe....
Wir haben uns gemeinsam die Befunde angesehen und ich lernte die Bedeutung und Aussagekraft einzelner Laborwerte kennen. Bald darauf führte ich schon ein paar Befundbesprechungen mit den Patienten durch und machte Vorsorgeuntersuchungen... 
Ich lernte Infusionen vorzubereiten und anzuhängen, sowie dass man vor dem injizieren einer Spritze aspirieren muss...
Aber auch die Theorie kam nicht zu kurz: Horst verschaffte mir auch
einen Überblick über die wichtigsten Medikamente und deren Wirkung...
Zwischendurch war immer Zeit für ein „kleines Kaffeekränzchen“ und „zum plaudern“...
Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich schon jeden Tag auf die Arbeit gefreut! In dem einen Monat habe ich sehr viel gelernt und werde mich daher in der Praxis um einiges sicherer fühlen!
Du hast Fragen oder Kommentare? christian.homed@gmx.at